Die Ausstellung

Die Olympischen Sommerspiele in München 1972 waren weit mehr als ein Sportereignis. Anhand von München 72 öffnet die Ausstellung ein weites Themenspektrum: vom Bild der Demokratie, über Freiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum, Instrumentalisierung des Sports in nationalen Inszenierungen, Gleichheit und Privilegien, bis hin zu Visionen einer besseren Zukunft – und erzählt dabei vom Weg der Identitätsentwicklung Deutschlands.

Die Ausstellung geht weit über eine rein kulturhistorische Schau hinaus, macht gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar und stellt zudem die Frage, wohin sich unsere Gesellschaft seit damals entwickelt hat.

Schreiten für Olympia – Siegerehrungshostessen bei der Probe. Film-Still aus einem Super-8-
Film von Dr. Gertrude Krombholz, Gruppen-Chef-Hostess 1972
“The Games must go on” – mit diesen Worten entschied Avery Brundage, der Präsident des IOC, nach einem Tag Pause wegen des Terrorattentats die Spiele fortzusetzen. Skizze für Neon-Installation in der Ausstellung

So wären die olympischen Spiele ohne das Attentat verlaufen: Ausschnitt aus dem Hörzu-Fernsehprogramm vom 5. /6. September 1972, für die Ausstellung gemalt von Ergül Cengiz
(BU für Volleyballerinnen und Reiter)